9. November 2024: Erinnern an die Novemberpogrome

6. November 2024

Am kommenden Samstag jährt sich der Jahrestag der Novemberpogrome von 1938. In Lichtenberg gibt es an diesem Tag mehrere Veranstaltungen, die wir empfehlen:

Am Vorabend, dem 8. November 2024, wird um 17:00 Uhr die Ausstellung „… damit wir nicht vergessen“ zum Thema Gedenken und Erinnern an die Shoa im Rathaus Lichtenberg, Ratssaal, Möllendorffstraße 6, eröffnet.

    Das Bezirksamt lädt deshalb alle Interessierten ein, am Samstag, 9. November 2024, um 11:00 Uhr zum Gedenkstein für die ehemalige Synagoge in der Konrad-Wolf-Straße 92, 13055 Berlin zu kommen.
    Es wird ein Vertreter der VVN-BdA reden.
    Alle Informationen dazu finden sich hier.



    Um 17:00 Uhr folgt in Lichtenberg ein Rundgang unter dem Motto „Wider das Vergessen – Stolperstein-Gedenken in Alt-Lichtenberg“

    Am 9. November 2024, in mahnender Erinnerung an die Reichspogromnacht 1938 – jene Nacht, die das offizielle Signal zum größten Völkermord in Europa war – laden wir ein zum Rundgang mit musikalischer Begleitung an die Stolpersteine in Alt-Lichtenberg von der Rüdiger- über Hagen- und Fanningerstraße bis Atzpodienstraße.
    Treffpunkt: 17.00 Uhr, Rüdiger-/Ecke Guntherstraße (gegenüber CAP-Markt), ab ca. 18.30 Uhr Ausklang im UNDINE-Garten, Hagenstraße 57.

    Gedankenaustausch an der Feuerschale bei leiser Musik – auch zum aktuellen Erstarken des Antisemitismus. Für warme Getränke und Snacks ist gesorgt. Eine Gemeinschaftsaktion von FAN-Beirat, SOZIALWERK des dfb (Dachverband) e. V., Licht-Blicke Fach- und Netzwerkstelle für Demokratie/Stolpersteininitiative Lichtenberg sowie von VVN-BdA Lichtenberg; gefördert vom FAN-Fonds

    Zudem wollen wir auf das Berlinweite Gedenken an die Novemberpogrome in Moabit hinweisen. Dort findet um 17:00 Uhr am Mahnmal in der Lewetzowstraße eine Gedenkkundgebung statt. Anschließend wird eine antifaschistische Demonstration auf der damaligen Deportationsroute entlang zum Westhafen ziehen.

    Wir erinnern an Otto Marquardt

    30. Oktober 2024

    Heute erinnern wir an Otto Marquardt, der vor 80 Jahren von den deutschen Faschisten ermordet und nach dem eine Straße in Lichtenberg benannt wurde. Otto Marquardt war ein deutscher Kommunist.

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    Wir erinnern an Judith Auer

    27. Oktober 2024

    Heute erinnern wir an Judith Auer, die vor 80 Jahren von den deutschen Faschisten ermordet und nach der eine Straße in Lichtenberg benannt wurde. Judith Auer war Widerstandskämpferin gegen den deutschen Faschismus.

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    Wir erinnern an Hans Zoschke

    26. Oktober 2024

    Heute erinnern wir an Hans Zoschke, der vor 80 Jahren von den deutschen Faschisten ermordet und nach dem eine Straße und ein Fußballstadion in Lichtenberg benannt wurde. Er war kommunistischer Widerstandskämpfer.

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    Wir erinnern an Franz Mett

    25. Oktober 2024

    Heute erinnern wir an Franz Mett, der vor 120 Jahren geboren worden ist und nach dem eine Straße in Lichtenberg benannt wurde. Er war kommunistischer Widerstandskämpfer während der Zeit des Deutschen Faschismus.

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    Wir erinnern an Werner Seelenbinder

    24. Oktober 2024

    Heute erinnern wir an den Widerstandkämpfer Werner Seelenbinder, der vor 80 Jahren von den deutschen Faschisten ermordet wurde und u.a. im SC Sparta 1911 Lichtenberg aktiv war.

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    Wir erinnern an Otto Schmirgal

    24. Oktober 2024

    Heute erinnern wir an Otto Schmirgal, der vor 80 Jahren von den deutschen Faschisten ermordet und nach dem eine Straße in Lichtenberg benannt wurde. Er war kommunistischer Widerstandskämpfer.

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    Wir erinnern an Arthur Weisbrodt

    23. Oktober 2024

    Heute erinnern wir an Arthur Weisbrodt, der vor 115 Jahren geboren wurde und nach dem eine Straße in Lichtenberg benannt wurde. Er war kommunistischer Widerstandskämpfer während der Zeit des Deutschen Faschismus.

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    19. Oktober 2024: Gedenken an Hans und Elfriede Zoschke

    14. Oktober 2024

    Anlässlich des 80. Todestags vom Lichtenberger Arbeitersportler und Widerstandskämpfer organisieren Fans des Vereins Lichtenberg 47 am 19. Oktober 2024 ab 12 Uhr eine kleine Gedenkveranstaltung am Gedenkstein für Hans Zoschke in der Normannenstraße. In diesem Zusammenhang werden auch zwei Stolpersteine für Hans und Elfriede Zoschke übergeben, die aufgrund von Bauarbeiten momentan nicht am letzten Wohnort von Hans Zoschke in Friedrichshain verlegt werden können.

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    22. Oktober 2024: Veranstaltung „Hans Rosenthal – Zwei Leben in Deutschland“

    6. Oktober 2024

    Hans Rosenthal und sein Überleben in Lichtenberg

    Hans Rosenthal (1925-1987) war jahrzehntelang einer der beliebtesten Showmaster des westdeutschen Rundfunks. Sendungen wie „Dalli Dalli“ wurden von Millionen Menschen angeschaut. Hans Rosenthal war Jude und hatte den Holocaust nur knapp überlebt. Sein Vater Kurt war 1937 gestorben. Nach dem Tod der Mutter Else 1941 kamen Hans und sein jüngerer Bruder Gert in ein jüdisches Waisenhaus. Gert wurde von dort am 19. Oktober 1942 nach Riga deportiert und ermordet. Hans Rosenthal selbst versteckte sich ab März 1943 in einer Berliner Kleingartenanlage in Lichtenberg und wurde dabei von drei nichtjüdischen Frauen unterstützt.

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