Gedenken am Tag der Befreiung, 8. Mai 2022

8. April 2022

  • Nikolai Bersarin Birke, Alfred – Kowalke-Str., Ecke Str. am Tierpark: 10:00 Uhr
  • Gedenktafel Nikolai Bersarin Tafel, Alt Friedrichsfelde 1: 11:00 Uhr
  • Mahnmal am Museum Karlshorst, Zwieselerstr. 4: 15:00 Uhr

27. Januar 2022: Nie wieder Krieg – Nie wieder Faschismus!

4. Februar 2022

Das demokratische Lichtenberg hält inne und gedenkt zusammen mit der VVN-BdA Lichtenberg e.V. der Opfer des Faschismus am 77. Jahrestag der Befreiung des Vernichtungslagers Auschwitz durch die Rote Armee.

Der Bezirksverordnete und stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Lichtenberger Linksfraktion Antonio Leonhardt hielt die Rede am Denkmal für die Opfer des Faschismus am Loeperplatz und betonte, dass Opfer geehrt und Täter benannt werden müssen, um möglichen Tätern von morgen stets entgegentreten zu können.

Hier die Rede im Wortlaut:

27. Januar 2022: Nie wieder Krieg – Nie wieder Faschismus! weiterlesen »

Der deutsche Faschismus, der sich Nationalsozialismus nannte und dessen Anhänger immer noch Wert auf diese Bezeichnung legen

16. November 2021

von Charles Melis

Hinweis: Genderspezifische Benennungen sind nicht erfolgt und somit alle möglichen Formen eingeschlossen

Der Begriff »Faschismus« scheint aus dem deutschen Wortschatz getilgt. Man spricht nur noch vom »Nationalsozialismus«, verkürzt NS.[1]

Der Beitrag soll positionieren, ohne damit wie bei der Gendersprachdiskussion, Ausschlusskriterien zu formulieren. Wenn hier ein Definitionsversuch erfolgt – so mit dem Hinweis, dass es sich um eine komplexe Materie handelt und weiter gerade unter Antifaschisten und vor allem im Bildungsbereich eine stärkere Beachtung finden sollte.

+++ Hier weiterlesen +++

Rundbrief VVN-BdA Lichtenberg 09/21

29. September 2021

Liebe Mitglieder der VVN-BdA in Berlin-Lichtenberg!

Das letzte Quartal des Jahres ist angebrochen und wir wollen Euch deshalb wieder einiges aus unserem Vereinsleben mitteeilen.

Die gerade zurückliegenden Wahlen zum Bundestag, zum Abgeordnetenhaus und den BVV machen unsere Arbeit für die Zukunft nicht einfacher. Unsere antifaschistische Arbeit wird vor neuen Bewährungsproben stehen.

Wir möchten Euch einen kleinen Rückblick auf unsere Aktivitäten in der letzten Zeit geben:

  • Teilnahme am Friedensfest der LINKE auf dem Prerower Platz
  • Zur „Kleinen Friedensfahrt“ der Volkssolidarität hielt Rosi Heyer eine Rede an der Gedenkstätte für Nikolai Bersarin
  • Die Arbeit der Gedenktafelkommission, in der Erika Rathmann Mitglied ist, wurde unter Beteiligung von uns, durch die Errichtung mehrerer Ehrentafeln, für diese Wahlperiode, beendet. Es ging um Kurt Schneider, von Nazis ermordet 2002, weiterhin wurde Hermann Duncker mit einer neuen Tafel an seinem Denkmal in Karlshorst gewürdigt. In der Schichtallee wurde Artur Becker, in der Nähe seines Wohnortes, durch eine neue Stele geehrt.
  • Im Rathauspark wurde an der Lichtenberger Blutmauer mit zwei Tafeln die Geschichte dieses Ortes dargelegt.
  • Am „Tag der Mahnung“, der diesmal wieder auf dem Rosa-Luxemburg-Platz stattfand, waren mehrere Mitglieder von uns aktiv.
  • Am 28.08.2021 fand in Mala Upa, im Riesengebirge, das 99. Internationale antifaschistische Treffen statt. Unser Vorsitzender, Gerhard Langguth, sprach zu den Teilnehmern aus Tschechien, Polen, der BRD und weiteren europäischen Staaten und überbrachte die Grüße des Bundesvorstandes, des Berliner Landesvorstandes und der VVN-BdA Lichtenberg. Gisela Lingenberg, Schatzmeistern der Berliner VVN-BdA, nahm ebenfalls am Treffen teil. Im kommenden Jahr hat das Treffen 100-jähriges Jubiläum!

Für den Rest des Jahres und den ersten Monat des neuen Jahres haben wir uns folgendes vorgenommen:
Ehrung für den Antifaschisten Ernst Reinke, in der Ernst-Reinke-Straße (Nähe Erich-Kuttner-Str.) am 28.11.2021, 15:00 Uhr
– Mitgliederversammlung, als Weihnachtsfeier, am 10.12., 15:00 Uhr, in der EFG Heinrichstrasse 18, wir würden uns über eine rege Teilnahme freuen. Für Musik und einen kleinen Imbiss ist gesorgt.

Wir weisen schon auf die erste größere Veranstaltung im kommenden Jahr hin, die Ehrung am Internationalen Gedenktag für die Opfer des Faschismus, am 27.01.2022, auf dem Loeperplatz.

Wir empfehlen folgende interessante Neuerscheinung: Michael Lüders „Die scheinheilige Supermacht“.
warum wir aus dem Schatten der USA heraustreten müssen. In seiner schonungslosen Analyse stellt der Autor fest: “Die USA sind kein selbstloser Hegemon, sondern ein Imperium.“ Donald Trump war kein Betriebsunfall, nicht nur ein hässlicher Fleck auf einer sonst weißen Weste. Und auch jetzt ist nicht alles in Ordnung, wir sollten uns vor transatlantischen Illusionen hüten. Ein erhellendes Buch.

Wir trauern um Evi Pakosta

14. August 2021

Gedenkkundgebung zum 80. Jahrestags des Überfalls Nazideutschlands auf die Sowjetunion

19. Juni 2021

Bildergalerie 9. Mai 2021

18. Mai 2021

8. Mai 2021: Gedenken zum Tag der Befreiung

19. April 2021

Anlässlich des Todestages von Nikolai Bersarin, dem ersten sowjetischen Stadtkommandanten Berlin, wird seiner gedacht in der Nähe der Stelle, an der er am 16. Juni 1945 bei einem Motorrad-Unfall gestorben ist: an der Birke und dem Birke und Gedenkstein an der Straße „Am Tierpark“, Ecke Alfred-Kowalke-Straße um 10 Uhr.

Anschsließend geht es zur ersten sowjetischen Stadtkommandantur: Rosenfelder Straße/Ecke Alt-Friedrichsfelde und der dort in den Boden eingelassenen Gedenkplatte um 11 Uhr.

Am Nachmittag findet dann wieder unsere Gedenkkundgebung am Panzerdenkmal statt vor dem Deutsch-Russischen Museum Karlshorst in der Zwieseler Str. 4, um 15 Uhr.

Gedenken an der „Blutmauer“

1. März 2021

Auch in diesem Jahr werden wir der Aufständischen vom März 1919 gdenken, die an der „Blutmauer“ im heutigen Rathauspark Lichtenberg standrechtlich erschossen wurden.

Der Zugang zur Blutmauer von der Möllendorffstraße liegt gegenüber der Deutschmeisterstraße, also auf der Höhe des Fußgängerüberwegs oberhalb des Ring Centers. Als Termin haben wir vorgesehen

Samstag, 13. März 2021, 14.00 Uhr

Selbstverständlich werden wir uns dabei an die geltende Infektionsschutzmaßnahmenverordnung halten (https://www.berlin.de/corona/massnahmen/verordnung/). Wenn Ihr Bedenken habt, dass es zu diesem Zeitpunkt zu voll wird, könnt Ihr natürlich auch zu einem anderen Zeitpunkt kommen und die Ermordeten auf Eure Weise ehren.

Hintergrund:

1919 tobten erbitterte Kämpfe zwischen aufständischen Arbeitern und brutal vorgehenden Freikorps in den Straßen Lichtenbergs.

An der sogeannten „Blutmauer“ erinnern wir in jedem Jahr an die Ereignisse, die im aufgeheizten politischen Klima nach Ende des Ersten Weltkrieges stattfanden.

Nach dem Tod von Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht, die auf dem Zentralfriedhof Friedrichsfelde beigesetzt wurden, eskaliert die Situation.

Der Generalstreik in Berlin weitet sich zu einem Aufstand aus, der im Bezirk Lichtenberg sein blutiges Ende findet.

Vom 12. auf den 13. März 1919 werden elf Aufständische von einem provisorischen Standgericht standrechtlich erschossen. Die Tafeln „Blutmauer“ tragen die Namen der Ermordeten. Mehr als 1.200 Menschen fielen den Märzkämpfen von 1919 zum Opfer.

Ehrung der Opfer des Faschismus am 27. Januar 2021 am Loeperplatz

2. November 2020

Ehrung zum Internationalen Holocaustgedenktag am 27. Januar, 15:00 Uhr, am Denkmal Loeperplatz.

Ältere Nachrichten ·