
4. November 2026, 19 Uhr, Remise, Magdalenenstr. 19
Exil in Moskau, Erinnerung an Sachsenhausen.
Die zwei Leben der Kommunistin Martha Naujoks
Die Geschichte des antifaschistischen Widerstands und der kommunistischen Bewegung ist noch lange nicht zu Ende erzählt. Im Schatten der steinernen Helden gibt es viel zu entdecken. Martha Naujoks (1903-1998) hatte sich schon mit 20 Jahren an zwei bewaffneten Aufständen beteiligt, bevor sie an vielen Orten der Arbeiter*innenbewegung der 1920er Jahre aktiv wurde. Ab 1933 nahm sie in Hamburg eine wichtige Rolle im Widerstand der KPD gegen das NS-Regime ein, bevor sie nach ihrer Flucht in die Sowjetunion 1935 in Moskau gegen Parteiausschluss und stalinistische Repression kämpfen musste.
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