27. Januar 2026 – Gedenkkundgebung zum Jahrestag der Auschwitzbefreiung

8. Januar 2026

Der 27. Januar ist der Internationale Gedenktag an die Opfer des Holocaust und seit 1996 in Deutschland Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus.

Wir wollen an diesem Tag mit einer Kundgebung am Loeperplatz der Opfer des deutschen Faschismus gedenken.

Bringt bitte Blumen mit.

Dienstag, 27. Januar 2026 | 17:00 Uhr
Ort: Ehrenmal für die Opfer des Faschismus
auf dem Loeperplatz (10367 Berlin)

Auch 2026 – Kein Gedenken mit der AfD!

7. Januar 2026

Konsequent gegen Neonazismus, Rassismus und Antisemitismus!

2026 jährt sich die Befreiung vom deutschen Faschismus zum 81. Mal und damit auch das Gedenken an seine Opfer. Wir sagen: Zeigen Sie Haltung! Kein Gedenken an die Opfer des Naziregimes zusammen mit der AfD!

Aus unserem Offenen Brief, den wir seit Jahren an Abgeordnete und Politiker*innen richten:
„Nicht nur am 27. Januar nehmen immer wieder AfD Politiker*innen an Gedenkveranstaltungen für die Opfer des Naziregimes teil. Seit Jahren sagen Überlebende und Antifaschist*innen, was inzwischen auch der Verfassungsschutz „im Verdacht“ hat: die AfD ist rechtsextrem!
Die Teilnahme der AfD an Feierlichkeiten in Gedenken an die Opfer des deutschen Nationalsozialismus und in Erinnerung an die faschistischen Verbrechen bleibt nicht länger unwidersprochen: Mutig stellen sich Gedenkstättenmitarbeiter*innen und Zeitzeug*innen, Antifaschist*innen und demokratische Bürger*innen den Rechten von der sogenannten „Alternative“ in den Weg.

Wir appellieren daher heute noch einmal an Sie: Laden Sie die AfD vom Gedenken aus!“

Den Brief komplett lesen.

Bericht: Gedenkkundgebung an die „Rote Kapelle“

6. Januar 2026

Am 22. Dezember 2025 fand unsere jährliche Gedenkveranstaltung für die Widerstandskämpfer*innen der „Roten Kapelle“ in Lichtenberg statt. Etwa 30 Menschen nahmen daran teil.

In ihren Redebeiträgen nahmen die Bundestagsabgeordnete Ines Schwerdtner, die Lichtenberger Elternintiative „Stabile Eltern“ und ein Vertreter der Lichtenberger VVN-BdA auf die Aktionen der Berliner Widerstandsnetzwerke gegen den Faschismus, verbanden diese aber auch mit aktuellen Kämpfen gegen den gesellschaftlichen Rechtsruck und die Kriegstrommelei.

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Wir erinnern an Bernhard Lichtenberg

3. Dezember 2025

Heute erinnern wir an Bernhard Lichtenberg, der vor 150 Jahren geboren worden ist und an den in der John-Sieg-Straße 6 in Lichtenberg mit einer Gedenktafel gedacht wird. Bernhard Lichtenberg war ein deutscher Priester und Berliner Dompropst, der während der faschistischen Diktatur öffentlich für die Verfolgten eintrat.

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22. Dezember 2025: Gedenkkundgebung an die „Rote Kapelle“

14. November 2025

Montag, 22. Dezember 2025 | 17:00 Uhr
Gedenkkundgebung
Denkmal für die „Rote Kapelle“
(Schulze-Boysen-Straße 12, 10365 Berlin)

Mitte der 1930er Jahre bilden sich in Berlin um Arvid Harnack, einen Oberregierungsrat im Reichswirtschaftsministerium, und seine Frau Mildred sowie um den Angestellten des Reichsluftfahrtministeriums Harro Schulze-Boysen und seine Frau Libertas Freundes-, Diskussions- und Schulungskreise. In den Jahren 1940/41 entsteht ein loses Netzwerk von mehreren Berliner Widerstandskreisen. Ihnen gehören mehr als 150 Antifaschist:innen ganz unterschiedlicher sozialer Herkunft und weltanschaulicher Traditionen an: Student:innen, Künstler:innen, Publizist:innen und Verwaltungsbeamte, unter ihnen viele Frauen.
Ihre Formen des Widerstandes sind vielfältig. Dazu gehören die Diskussionen über politische und künstlerische Fragen, die Hilfe für Verfolgte und die Dokumentation der Gewaltverbrechen der Faschisten.
Über ihren engeren Kreis hinaus wenden sie sich an die Öffentlichkeit, indem sie Flugblätter und Klebezettel verbreiten. Schließlich nehmen sie Kontakte zu Gleichgesinnten in anderen Teilen Deutschlands auf. 1940/41 geben Harnack und Schulze-Boysen auch militärisch wichtige Nachrichten an die Sowjetunion weiter.
Im Sommer 1942 deckt die Gestapo die Widerstandsorganisation um Harnack und Schulze-Boysen auf und ermittelt gegen sie unter dem Sammelnamen „Rote Kapelle“. Die festgenommenen Mitglieder werden deshalb als „Landesverräter“ angeklagt. Ende 1942 fällt das Reichskriegsgericht die ersten Todesurteile; insgesamt werden mehr als 50 Mitglieder der „Roten Kapelle“ ermordet.
Am 22. Dezember 1942 wurden die ersten elf Mitglieder der „Roten Kapelle“ hingerichtet. Mit einer Kundgebung zum 83. Jahrestag dieser Hinrichtungen und weiteren Aktivitäten wollen wir den ermordeten Widerstandskämpfer:innen gedenken.

Bericht: Rundgang am 9. November 2025

13. November 2025

Auch in diesem Jahr fand der traditionelle Gedenkrundgang in Alt-Lichtenberg statt. Etwa 60 Menschen, darunter der Bezirksbürgermeister Martin Schaefer, nahmen daran teil. Während des Rundgangs wurden Stolpersteine auf der Route geputzt und Biografien der genannten Menschen verlesen. Blumen wurden niedergelegt und Kerzen angezündet.
Vielen Dank an alle beteiligten.

(Fotos von Dagmar Poetzsch)

Bericht: Filmvorführung „Mein illegales Leben“

10. November 2025

Am 5. November 2025 fand in Kooperation mit dem Lichtenberger Antisemitismusbeauftragten im Kulturhaus Karlshorst die Filmvorführung „Mein illegales Leben“ statt. Im Anschluss fand ein Gespräch mit Esther Dischereit statt. Mehr als 40 Menschen nahmen an dieser emotionalen und spannenden Veranstaltung teil.

Infos zum Film:

Hella Zacharias und ihre Tochter Hannelore werden 1944 in Sorau/Żary im heutigen Polen in der Wohnung des Bahnarbeiters Fritz Kittel vor den Nazis versteckt. Nach dem Krieg bekommt Hella Zacharias ein weiteres Kind: Esther Dischereit, heute eine der bedeutendsten deutsch-jüdischen Schriftstellerinnen. Immer wieder hat Esther den Namen Fritz Kittel gehört, doch begegnet ist sie ihm nie. Mit der Suche nach ihm beginnt Gerhard Schick seinen Dokumentarfilm, eine Suche nach den fehlenden Splittern der Familiengeschichte und der eigenen Identität.

9. November 2025: Wider das Vergessen – Traditionelles Stolpersteingedenken in Alt-Lichtenberg

30. Oktober 2025

Sonntag, 9. November 2025
17:00 Uhr, Ort: Alfredstraße 2, 10365 Berlin (Ecke Frankfurter Allee)

Erinnern – Gedenken – Mahnen

Am 9. November 2025, in mahnender Erinnerung an die Reichsprogromnacht 1938 – jener Nacht, die das offizielle Signal zum größten Völkermord in Europa war – wollen wir der Opfer gedenkend und laden ein zum Rundgang mit musikalischer Begleitung an die Stolpersteine in Alt-Lichtenberg von der Alfred – über Atzpodien-, Fanninger-, Rüdiger- und Hagenstraße.

Treffpunkt: 17:00 Uhr, Alfredstraße 2, 10365 Berlin (Ecke Frankfurter Allee)

Grußworte von Bezirksbürgermeister Martin Schäfer ab ca. 18:30 Uhr, Ausklang im Undine Garten, Hagenstraße 57.

Gedankenaustausch an der Feierschale bei leiser Musik – auch zum Erstarken des Antisemitismus. Für warme Getränke und Snacks ist gesorgt.

Eine Gemeinschaftsaktion von FAN-Beirat, Licht-Blicke Fach- und Netzwerkstelle für Demokratie/Stolpersteininitiative Lichtenberg, Verein für aktive Vielfalt sowie VNN-BdA Lichtenberg gefördert vom FAN-Fonds

11. Oktober 2025: Rundgang in der Ausstellung „Vergessene Befreiung – Zwangsarbeiter:innen in Berlin 1945“

14. Oktober 2025

Bevor die Ausstellung im NS-Dokumentationszentrum Zwangsarbeit in Schöneweide am 2. November 2025 schließt, organisierte unser Vorstand einen VVN-internen Rundgang. Geführt wurde er von der Historikerin Trille Schünke, die die etwa ein dutzend Anwesenden durch die Räume leitete. Die Ausstellung legt einen Fokus auf die Schicksale der Menschen, die im Faschismus in Berlin zur Zwangsarbeit gezwungen wurden. Wie sie mit der Kapitulation und ihrer Befreiung umgingen, wurde auch anhand von biografischen Infos nachgezeichnet. Allen, die es nicht geschafft haben und sich für dieses Kapitel der Befreiung interessieren, empfehlen wir diese Sonderausstellung.

5. November 2025: Filmvorführung „Mein illegales Leben“

6. Oktober 2025



im Anschluss Gespräch mit Esther Dischereit

Hella Zacharias und ihre Tochter Hannelore werden 1944 in Sorau/Żary im heutigen Polen in der Wohnung des Bahnarbeiters Fritz Kittel vor den Nazis versteckt. Nach dem Krieg bekommt Hella Zacharias ein weiteres Kind: Esther Dischereit, heute eine der bedeutendsten deutsch-jüdischen Schriftstellerinnen. Immer wieder hat Esther den Namen Fritz Kittel gehört, doch begegnet ist sie ihm nie. Mit der Suche nach ihm beginnt Gerhard Schick seinen Dokumentarfilm, eine Suche nach den fehlenden Splittern der Familiengeschichte und der eigenen Identität.

Termin:
5. November 2025, 18:30 Uhr
Kulturhaus Karlshorst (Treskowallee 112, 10318 Berlin)

Eine Veranstaltung der VVN-BdA Lichtenberg e.V. in Kooperation mit dem Antisemitismusbeauftragten des Bezirks Lichtenberg.

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