Dezember 2022 – Januar 2023: Gedenkveranstaltungen zur „Roten Kapelle“

6. Dezember 2022

22. Dezember – 16:30 Uhr – Schulze-Boysen-Straße 12, 10365 Berlin
Gedenkveranstaltung an die „Rote Kapelle“ zum 80. Jahrestag der Hinrichtungen
Mit Redebeiträgen von: Erika Rathmann, Trille Schünke und Michael Grunst
(Bringt Blumen mit.)

22. Januar 2023 – 14:00 Uhr – Gedenkstätte Deutscher Widerstand (Stauffenbergstr. 13-14, 10785 Berlin)
Rundgang in der „Gedenkstätte Deutscher Widerstand“
Geführter Rundgang durch die Ausstellung der Gedenkstätte mit Schwerpunkt „Rote Kapelle“
(Wir bitten um Anmeldung unter Vorstand_Lichtenberg@vvn-bda.de oder per Post.)

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Lesung „Ein Teil meines Herzens“, Tagebuch 1942-1944 von Wanda Przybylska

5. Dezember 2022

Termin: 8. Dezember 2022 – 18:00 Uhr – LaVidaVerde (Sophienstr. 35)

Wanda ist zwölf Jahre alt, als sie Halt in ihrem Tagebuch sucht, vierzehn, als sie ermordet wird – sie stirbt im September 1944 während des Warschauer Aufstandes. Ihre Aufzeichnungen geben Einblick in das Denken und Fühlen eines Kindes, das selbst in einer von Not, Elend und Gewalt geprägten Welt die Menschlichkeit nicht aufgibt. Wanda – das ist die erschütternde Stimme eines jungen polnischen Mädchens gegen den Hass und den Krieg, für die Hoffnung, die Freiheit und die Aussöhnung der Völker.

Buchvorstellung und Lesung aus dem Buch mit Karl Forster (Chefredakteur der Zeitschrift „POLEN und wir“)

Eine Veranstaltung im Rahmen der „Lichtenberger Aktionswochen gegen Antisemitismus“ (https://aktionswochen.blackblogs.org)

** Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die extrem rechten Parteien oder Organisationen angehören, der extrem rechten Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen. **

Max Czollek in Lichtenberg

23. November 2022

Morgen findet in Lichtenberg eine spannende Veranstaltung im Rahmen der „Lichtenberger Aktionswochen gegen Antisemitismus“ statt:

Donnerstag, 24.11. – 18 Uhr
Museum Lichtenberg (Türrschmidtstr. 24)
„Rache: Geschichte & Fantasie“ mit Max Czollek

https://www.facebook.com/events/831824934484088

Was verbindet Quentin Tarantinos Film „Inglourious Basterds“ mit der Figur des Golems, DIE als „Kosher Nostra“ bekannten jüdischen Gangstern in den USA mit rabbinischen Diskussionen? Diesen Fragen ging die Ausstellung „Rache – Geschichte und Fantasie“ im jüdischen Museum in Frankfurt nach, die von März bis Oktober 2022 zu sehen war. Die Ausstellung eröffnete neue Perspektive auf die jüdische Kulturgeschichte, die einen Bogen von biblischen Geschichten bis zur gegenwärtigen Popkultur spannte. Glutkern der Ausstellung aber bildeten die letzten Zeugnisse der Ermordeten und die Frage der Gerechtigkeit nach der Schoa, auch angesichts des Sterbens der Täter*innen.

In der Veranstaltung stellt Ko-Kurator, Publizist und Lyriker Max Czollek die zentralen Gedanken der Ausstellung vor und ordnet sie in gegenwärtige gesellschaftliche Debatten ein.

Alle Infos finden sich unter:

https://aktionswochen.blackblogs.org/

Vor 25 Jahren: Das Neonazi- Attentat in Marzahn | Gespräch mit Klaus Baltruschat

13. Juli 2022

18. JULI 2022 VON 18:30 BIS 21:00 Uhr im Café Sibylle (Karl-Marx-Allee 72 10243 Berlin)

Im Februar 1997 wurde der linke Buchhändler Klaus Baltruschat in Marzahn von einem Neonazi niedergeschossen. Klaus überlebte schwer verletzt, ein Arm musste amputiert werden. Der Attentäter, der selbst in Marzahn lebende 24jährige Neonazi Kay Diesner, erschoss vier Tage später bei seiner Festnahme einen Polizisten, bekam wegen Mordes lebenslänglich. Im Juni 2016 kam er wieder frei, da er nach Ansicht der Staatsanwaltschaft Lübeck keine Gefahr mehr darstellte und seine Abkehr von der Neonaziszene glaubwürdig sei. Klaus erfuhr davon erst aus der Presse.
»Der Täter bekam lebenslänglich und ist wieder frei, doch ich habe lebenslänglich zu leiden.« »Wenn man die Faschisten gewähren lässt, greifen sie zum Gewehr«, lautet seine auch heute noch hochaktuelle Botschaft.


Bei unserem Jour-fixe erzählt Klaus noch einmal vom Attentat und seinen Hintergründen und stellt sich dem Gespräch mit jungen AntifaschistInnen.

Antifa Jour fixe der Berliner VVN-BdA
Immer am 3. Montag des Monat
Immer im Café Sibylle
Immer um 18.30 Uhr

Gedenken am Tag der Befreiung, 8. Mai 2022

8. April 2022

  • Nikolai Bersarin Birke, Alfred – Kowalke-Str., Ecke Str. am Tierpark: 10:00 Uhr
  • Gedenktafel Nikolai Bersarin Tafel, Alt Friedrichsfelde 1: 11:00 Uhr
  • Mahnmal am Museum Karlshorst, Zwieselerstr. 4: 15:00 Uhr

27. Januar 2022: Nie wieder Krieg – Nie wieder Faschismus!

4. Februar 2022

Das demokratische Lichtenberg hält inne und gedenkt zusammen mit der VVN-BdA Lichtenberg e.V. der Opfer des Faschismus am 77. Jahrestag der Befreiung des Vernichtungslagers Auschwitz durch die Rote Armee.

Der Bezirksverordnete und stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Lichtenberger Linksfraktion Antonio Leonhardt hielt die Rede am Denkmal für die Opfer des Faschismus am Loeperplatz und betonte, dass Opfer geehrt und Täter benannt werden müssen, um möglichen Tätern von morgen stets entgegentreten zu können.

Hier die Rede im Wortlaut:

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Der deutsche Faschismus, der sich Nationalsozialismus nannte und dessen Anhänger immer noch Wert auf diese Bezeichnung legen

16. November 2021

von Charles Melis

Hinweis: Genderspezifische Benennungen sind nicht erfolgt und somit alle möglichen Formen eingeschlossen

Der Begriff »Faschismus« scheint aus dem deutschen Wortschatz getilgt. Man spricht nur noch vom »Nationalsozialismus«, verkürzt NS.[1]

Der Beitrag soll positionieren, ohne damit wie bei der Gendersprachdiskussion, Ausschlusskriterien zu formulieren. Wenn hier ein Definitionsversuch erfolgt – so mit dem Hinweis, dass es sich um eine komplexe Materie handelt und weiter gerade unter Antifaschisten und vor allem im Bildungsbereich eine stärkere Beachtung finden sollte.

+++ Hier weiterlesen +++

Rundbrief VVN-BdA Lichtenberg 09/21

29. September 2021

Liebe Mitglieder der VVN-BdA in Berlin-Lichtenberg!

Das letzte Quartal des Jahres ist angebrochen und wir wollen Euch deshalb wieder einiges aus unserem Vereinsleben mitteeilen.

Die gerade zurückliegenden Wahlen zum Bundestag, zum Abgeordnetenhaus und den BVV machen unsere Arbeit für die Zukunft nicht einfacher. Unsere antifaschistische Arbeit wird vor neuen Bewährungsproben stehen.

Wir möchten Euch einen kleinen Rückblick auf unsere Aktivitäten in der letzten Zeit geben:

  • Teilnahme am Friedensfest der LINKE auf dem Prerower Platz
  • Zur „Kleinen Friedensfahrt“ der Volkssolidarität hielt Rosi Heyer eine Rede an der Gedenkstätte für Nikolai Bersarin
  • Die Arbeit der Gedenktafelkommission, in der Erika Rathmann Mitglied ist, wurde unter Beteiligung von uns, durch die Errichtung mehrerer Ehrentafeln, für diese Wahlperiode, beendet. Es ging um Kurt Schneider, von Nazis ermordet 2002, weiterhin wurde Hermann Duncker mit einer neuen Tafel an seinem Denkmal in Karlshorst gewürdigt. In der Schichtallee wurde Artur Becker, in der Nähe seines Wohnortes, durch eine neue Stele geehrt.
  • Im Rathauspark wurde an der Lichtenberger Blutmauer mit zwei Tafeln die Geschichte dieses Ortes dargelegt.
  • Am „Tag der Mahnung“, der diesmal wieder auf dem Rosa-Luxemburg-Platz stattfand, waren mehrere Mitglieder von uns aktiv.
  • Am 28.08.2021 fand in Mala Upa, im Riesengebirge, das 99. Internationale antifaschistische Treffen statt. Unser Vorsitzender, Gerhard Langguth, sprach zu den Teilnehmern aus Tschechien, Polen, der BRD und weiteren europäischen Staaten und überbrachte die Grüße des Bundesvorstandes, des Berliner Landesvorstandes und der VVN-BdA Lichtenberg. Gisela Lingenberg, Schatzmeistern der Berliner VVN-BdA, nahm ebenfalls am Treffen teil. Im kommenden Jahr hat das Treffen 100-jähriges Jubiläum!

Für den Rest des Jahres und den ersten Monat des neuen Jahres haben wir uns folgendes vorgenommen:
Ehrung für den Antifaschisten Ernst Reinke, in der Ernst-Reinke-Straße (Nähe Erich-Kuttner-Str.) am 28.11.2021, 15:00 Uhr
– Mitgliederversammlung, als Weihnachtsfeier, am 10.12., 15:00 Uhr, in der EFG Heinrichstrasse 18, wir würden uns über eine rege Teilnahme freuen. Für Musik und einen kleinen Imbiss ist gesorgt.

Wir weisen schon auf die erste größere Veranstaltung im kommenden Jahr hin, die Ehrung am Internationalen Gedenktag für die Opfer des Faschismus, am 27.01.2022, auf dem Loeperplatz.

Wir empfehlen folgende interessante Neuerscheinung: Michael Lüders „Die scheinheilige Supermacht“.
warum wir aus dem Schatten der USA heraustreten müssen. In seiner schonungslosen Analyse stellt der Autor fest: “Die USA sind kein selbstloser Hegemon, sondern ein Imperium.“ Donald Trump war kein Betriebsunfall, nicht nur ein hässlicher Fleck auf einer sonst weißen Weste. Und auch jetzt ist nicht alles in Ordnung, wir sollten uns vor transatlantischen Illusionen hüten. Ein erhellendes Buch.

Wir trauern um Evi Pakosta

14. August 2021

Gedenkkundgebung zum 80. Jahrestags des Überfalls Nazideutschlands auf die Sowjetunion

19. Juni 2021

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