11.09.2011
Wir beteiligen uns mit einem Stand am
Tag der Erinnerung und Mahnung
Sonntag, 11. September 2011, 12 bis 18 Uhr
Neben dem Berliner Dom
Sonntag, 11. September 2011, 12 bis 18 Uhr Neben dem Berliner Dom
10. September 2011
11.09.2011
Wir beteiligen uns mit einem Stand am
Tag der Erinnerung und Mahnung
Sonntag, 11. September 2011, 12 bis 18 Uhr
Neben dem Berliner Dom
Sonntag, 11. September 2011, 12 bis 18 Uhr Neben dem Berliner Dom
7. September 2011
08.09.2011
Einweihung einer Informationstafel
Die Informationstafel erinnert an Emma Harndt, Ida Jauch und Maria Schönebeck und den von ihnen versteckten Hans Rosenthal
Donnerstag, 08. September 2011, 10:30 Uhr
Bernhard-Bästlein-Straße 22, vor der „Grundschule am Roedernplatz“, 10367 Berlin
Die Einweihung der Gedenktafel für die drei mutigen Lichtenbergerinnen Ida Jauch, Emma Harndt, Maria Schönebeck und Hans Rosenthal wird in Anwesenheit der Bezirksbürgermeisterin Christina Emmrich sowie des Generalsekretärs des Zentralrates der Juden in Deutschland, Stephan J. Kramer durchgeführt.
Ablauf:
Begrüßung Katrin Framke, Bezirksstadträtin für Kultur und Bürgerdienste
Es sprechen
Gert Rosenthal, Hans-Rosenthal-Stiftung -Vorstand
Lala Süsskind, Jüdische Gemeinde zu Berlin-Vorstandsvorsitzende
Peter Hill, ZDF – Leiter Pressestelle Berlin
Prof. Jürgen Hofmann, Vors. des Kulturausschusses der BVV
Musik, Burkhard Schmidt, Saxophon
Donnerstag, 08. September 2011, 10:30 Uhr Bernhard-Bästlein-Straße 22, vor der „Grundschule am Roedernplatz“, 10367 Berlin Die Einweihung der Gedenktafel für die drei mutigen Lichtenbergerinnen Ida Jauch, Emma Harndt, Maria Schönebeck und Hans Rosenthal wird in Anwesenheit der Bezirksbürgermeisterin Christina Emmrich sowie des Generalsekretärs des Zentralrates der Juden in Deutschland, Stephan J. Kramer durchgeführt. Ablauf: Begrüßung Katrin Framke, Bezirksstadträtin für Kultur und Bürgerdienste Es sprechen Gert Rosenthal, Hans-Rosenthal-Stiftung -Vorstand Lala Süsskind, Jüdische Gemeinde zu Berlin-Vorstandsvorsitzende Peter Hill, ZDF – Leiter Pressestelle Berlin Prof. Jürgen Hofmann, Vors. des Kulturausschusses der BVV Musik, Burkhard Schmidt, Saxophon
8. August 2011
09.08.2011
Ehrung
105. Geburtstag von Franz Jacob
Franz Jacob (*1906 – 1944)
Dienstag, 09. August 2011, 10 Uhr
Franz-Jacob-Str. 1 am Straßenschild
Es gibt einen Stolperstein in Hamburg, Jarresstraße 21 und die Franz-Jacob-Str. in Lichtenberg
Dienstag, 09. August 2011, 10 Uhr Franz-Jacob-Str. 1 am Straßenschild Es gibt einen Stolperstein in Hamburg, Jarresstraße 21 und die Franz-Jacob-Str. in Lichtenberg
5. August 2011
06.08.2011
Geschichte hautnah – Antifaschistischer Kiezspaziergang
und anschließend Gespräch: Verpflichtung für die Gegenwart
Beginnend am Nöldnerplatz mit dem Gedenkstein für den Arbeiterwiderstand in Rummelsburg werden Orte erlaufen, an denen Geschichte besprochen und erläutert wird.
Endpunkt: IKB in der Münsterlandstraße 33 – mit abschließendem Gespräch bei Kaffee und Kuchen
Samstag, 06. August 2011, 10 Uhr
Nöldnerplatz, Berlin-Lichtenberg
mit
Katrin Framke (Die Linke), Bezirksstadträtin für Kultur und Bürgerdienste
Erika Rathmann, Vorsitzende der VVN-BdA Lichtenberg
… von Lichtblicke
Katrin Lompscher (Die Linke),Senatorin für Gesundheit, Umwelt und Verbraucherschutz
Samstag, 06. August 2011, 10 Uhr Nöldnerplatz, Berlin-Lichtenberg mit Katrin Framke (Die Linke), Bezirksstadträtin für Kultur und Bürgerdienste Erika Rathmann, Vorsitzende der VVN-BdA Lichtenberg … von Lichtblicke Katrin Lompscher (Die Linke),Senatorin für Gesundheit, Umwelt und Verbraucherschutz
2. August 2011
03.08.2011
Eröffnung der Ausstellung Berliner Tatorte
Dokumente rechtsextremer, rassistischer und antisemitischer Gewalt
Mittwoch, 03. August 2011, 17 Uhr
Rathaus Lichtenberg, Möllendorffstr. 6
mit Katrin Framke, Bezirksstadträtin für Kultur und Bürgerdienste und VVN-BdA Lichtenberg
Mittwoch, 03. August 2011, 17 Uhr Rathaus Lichtenberg, Möllendorffstr. 6 mit Katrin Framke, Bezirksstadträtin für Kultur und Bürgerdienste und VVN-BdA Lichtenberg
1. August 2011
Unten kann man den Flyer öffnen
20110802_1_gedenkn_franz_jacob_2011.pdf (151 KB / 1 S.)
21. Juli 2011
Liebe Kameradinnen und Kameraden, liebe Freundinnen und Freunde,
wir befinden uns zwar im Hochsommer, trotzdem fällt das Sommerloch für uns diesmal aus. Es stehen wichtige Wahlen in Berlin bevor, an deren Vorbereitung wir uns mit unseren Mittel und Möglichkeiten zu beteiligen versuchen. Natürlich gilt unser Hauptaugenmerk dabei der Zurückdrängung neo-nazistischer und rechtspopulistischer Parteien und Organisationen sowie der Fortführung unserer bewährten Erinnerungsarbeit. So haben wir in den letzten Wochen an Erich Rohde (an dessen Gedenktafel in der Wotanstr. 7) zum 105. Geb. erinnert; wir gedachten Paul Junius (in der nach ihm benannten Straße) zum 110. Geb. und nahmen teil an der Namensgebung für die Lichtenberger Volkshochschule nach Margarete Steffin. Wie ihr den folgenden Terminen entnehmen könnt, werden wir das fortführen. Vielen Lichtenberger VVN-BdA Mitgliedern war es ein Herzensbedürfnis an verschiedenen zentralen Veranstaltungen anlässlich des 70. Jahrestages des Überfalls auf die Sowjetunion teilzunehmen. Dies umso mehr, da das offizielle Echo auf dieses weltverändernde Ereignis in diesem Staat mehr als jämmerlich ausgefallen ist.
Der komplette Rundbrief ist in der anhängenden PDF-Datei zu lesen.
20110722_1_rb_7_11_für_web.pdf (83 KB / 2 S.)
9. Juli 2011
10.07.2011
Ehrung
110. Geburtstag von Paul Junius
Paul Junius (*1901 – 1944)
Sonntag, 10. Juli 2011, 10 Uhr
Paul-Junius-Str. 1 am Straßenschild
Die Paul-Junius-Str. gibt es in Lichtenberg seit 1975
Ein Stolperstein für Paul Junius ist in der Rügener Str. 22 in Mitte. Er wurde am 13. September 2008 verlegt. Die Berliner NaturFreunde übernahmen die Patenschaft.
Sonntag, 10. Juli 2011, 10 Uhr Paul-Junius-Str. 1 am Straßenschild Die Paul-Junius-Str. gibt es in Lichtenberg seit 1975 Ein Stolperstein für Paul Junius ist in der Rügener Str. 22 in Mitte. Er wurde am 13. September 2008 verlegt. Die Berliner NaturFreunde übernahmen die Patenschaft.
14. Juni 2011
Für alle, die am 21.6. nicht dabei sein konnten, hier ein Kurz-Bericht:
Dr. Helmut Hirsch hatte für den Vortrag eine Power-Piont-Darstellung erarbeitet. Er begann damit, dass es nicht, weil im Vortrag der Name Hirsch vorkommt, um seine Person geht. Es geht um die vielen Menschen, die einen ganz bewußten Widerstand geleistet haben und sein Vater Paul Hirsch war eben einer davon.
Einen Tag vor unserem Treffen gab es im Info-Radio zu ASKANIA eine Meldung, dass man in Berlin eine Ausstellung in den Hackeschen Höfen zu den Erfolgen der ASKANIA-Uhren macht. Uns fehlte darin die Erwähnung der Zwangsarbeiter und des Widerstandes in der Nazi-Zeit.
Helmut Hirsch konnte aber sagen, dass die Arbeitsgruppe Arbeiterwiderstand bei ASKANIA mit diesen ‚Firmenchefs‘ in Verbindung steht. Mercedes Benz, ASKANIA und Schindler-Aufzüge (jetzt auf dem Gelände von ASKANIA in Mariendorf) wollen sich finanziell beteiligen, damit eine Gedenktafel für den Arbeiterwiderstand im Bereich des Trafohauses an der Rathausstr. errichtet werden kann.
In den früheren ASKANIA-Rüstungswerken in Alt-Mariendorf (heute Schindler-Aufzüge) gab es zwischen 1933 und 1945 mutige Arbeiter, die Widerstand leisteten gegen den Krieg und für Solidarität mit den Kriegsgefangenen eintraten. Im Sommer 1944 wurde eine Anzahl von ihnen verhaftet, darunter auch in Lichtenberg bekannte namen wie Paul Junius und Karl Ladé. Sechs der Verhafteten mussten für ihren Einsatz das Leben lassen. Unter ihnen war der Werkzeugmacher Paul Hirsch.
Dessen Sohn Helmut Hirsch hat sich mit dem Leben seines Vaters beschäftigt und gab aus persönlicher Sicht Einblick in eine Zeit, deren Ereignisse uns bis heute bewegen. Im Vortrag wurde auch das Netz des Widerstandes in Berlin und besonders in den Betrieben erläutert und aus einzelnen Lebensläufen berichtet.
Nach dem sehr guten Vortrag mit Bildschirmpräsentation haben wir uns noch unterhalten. Dabei wurde deutlich dass unser Einladung in entfernten Ecken von Berlin landete. Ein Mann fragte, ob und wo er über seinen Vater was finden kann. Er hatte sehr viel Material von seinem Vater gesammelt, der damals in der Knorrbremse arbeitete.
Vortrag Arbeiterwiderstand bei Askania (86 KB / 1 S.)
9. Juni 2011
Erich Rohde * 10.6.1906 – 15.11.1933
Erich Rohde wurde in Lichtenberg geboren. Er war von Beruf Holzarbeiter und im Furnierwerk „Nadge“ in Lichtenberg beschäftigt. Seit 1929 war er Mitglied der KPD und gehörte als begeisterter Leichtathlet dem Arbeitersportverein (ASV) „Fichte“ an. Er war im RFB organisiert und setzte seine politische Arbeit auch nach der Machtergreifung der Nazis fort. Als Mitglied einer illegalen KPD-Zelle in der Lichtenberger Gürtelstraße verbreitete er zusammen mit anderen Nazigegnern Flugblätter und klebte Plakate. Er malte Losungen gegen die „Reichstagswahl“ und die von Hitler angeordnete „Volksabstimmung“ über den am 20. Oktober 1933 erfolgten Austritt Deutschlands aus dem Völkerbund. Am Abend des 10. November 1933 ist er dabei von SA-Leuten entdeckt worden. Sie verschleppten ihn in das berüchtigte Sturmlokal in der Pfarrstraße gegenüber der Schule (heute Schulze-Boysen-Straße) und folterten ihn. Erst am 15. November 1933 fand man seine Leiche im Gebüsch am Wiesenweg. Die Polizei weigerte sich Ermittlungen anzustellen.
Erich Rohde wurde auf dem Zentralfriedhof in Friedrichsfelde beigesetzt. Am Wohnhaus in der Wotanstraße 7 in Lichtenberg ist eine Gedenktafel angebracht.
HIER WOHNTE DER ANTIFASCHISTISCHE WIDERSTANDKÄMPFER ERICH ROHDE GEB. AM 10.6.1906 VON DEN FASCHISTEN ERMORDET AM 15.11.1933 EHRE SEINEM ANDENKEN
Diese Tafel war 1995 kurzzeitig verschwunden, wurde wieder gefunden und von den Hausbesitzern wieder angebracht.
Bemerkungen: An diesem Haus war zu Beginn der fünfziger Jahre bereits eine Tafel eingeweiht worden. Sie hatte im oberen Drittel der Fläche das Zeichen „KZ über dem roten Winkel“. Das Symbol war im Hochrelief gesetzt. Es stand ab 1945/46 für den Hauptausschuss „Opfer des Faschismus“ beim Magistrat von Berlin. Ihre Inschrift lautete: „Hier wohnte der Antifaschist / Erich Rohde / geboren am 10.6.1906 / erschossen am 15.11.1933“. Diese Tafel wurde durch die oben zitierte um 1973 ausgewechselt. Auf der Tafel aus den siebziger Jahren war – mittig über der Inschrift – der rote Winkel, mit dem in den Konzentrationslagern die politisch Verfolgten gekennzeichnet worden waren, abgebildet. Der Winkel war Bestandteil des Organisationssymbols der im Februar 1947 gegründeten VVN bzw. ab 1953 des Komitees der Antifaschistischen Widerstandskämpfer der DDR. Das Logo kennzeichnet hier den Herausgeber der Gedenktafel.