Tag der Erinnerung und Mahnung

8. September 2012

OdF-Tag

09.09.2012

Tag der Erinnerung und Mahnung

OdF-Tag

Das Motto in diesem Jahr lautete: „Rassismus beim Namen nennen.“

Sonntag, 09. September 2012, 13 bis 18 Uhr

am Tempelhofer Feld, nahe Haltestelle vom Bus 104 „Friedhöfe Columbiadammm“; diesen Bus kann man am Bahnhof Ostkreuz und Treptow (wo auch der Bus 194, von Friedrichsfelde kommend, kreuzt) erreichen.

alle weiteren Infos siehe Link: www.tag-der-mahnung.de

Sonntag, 09. September 2012, 13 bis 18 Uhr am Tempelhofer Feld, nahe Haltestelle vom Bus 104 „Friedhöfe Columbiadammm“; diesen Bus kann man am Bahnhof Ostkreuz und Treptow (wo auch der Bus 194, von Friedrichsfelde kommend, kreuzt) erreichen. alle weiteren Infos siehe Link: www.tag-der-mahnung.de

Bericht zum Gedenken an Paul Gesche

9. August 2012

Am Dienstag, dem 12.6.2012, trafen sich um 11:00 Uhr, an der Paul-Gesche-Straße/ Ecke Robert-Uhrig-Straße ca. 10 Lichtenberger, um an den Widerstandskämpfer Paul Gesche zu erinnern. Er hätte seinen 105. Geburtstag. Im Anhang befindet sich der Werbezettel und ein letzter Brief.

Paul Gesche wurde am 12.6.1907 in Berlin geboren. 1924 trat er in die Sozialistische Arbeiter-Jugend (SAJ) und 1931 in die KPD ein. 1932 war er im Freidenkerverband aktiv.

Nach 1933 betätigte er sich illegal, in Organisationen, die von den Faschisten zugelassen waren. Paul Gesche trat dem Segelklub „Wiking“ bei.

1934 wurde er verhaftet und am 19. Januar 1935 vom Kammergericht Berlin wegen „Vorbereitung zum Hochverrat“ zu einem Jahr Gefängnis verurteilt. Nach seiner Entlassung betätigte er sich erneut gegen das NS-Regime als Mitglied der Widerstandsgruppe um Robert Uhrig. Paul Gesche wurde am 10. Februar 1942 verhaftet, kam in das Gerichtsgefängnis Landsberg/Warthe, wurde von dort in das KZ Sachsenhausen verschleppt, am 6. Juni 1944 zum Tode verurteilt und am 21. August in Brandenburg-Görden ermordet.

Ehrung für Paul Gesche (91 KB / 2 S.)

Bericht zum Gedenken an Herbert Splanemann

9. August 2012

Am Sonntag, dem 8.7.2012, war um 11 Uhr zuerst ein Gedenken anläßlich des 100. Geburtstages von Herbert Splanemann vor dem Haus Marie-Curie-Allee 112, 10315 Berlin, geplant. Wir waren viele! Dann machten wir einem Spaziergang zur ca. 2 km entfernten Splanemannstraße und setzten mit dem Anbringen von Blumen und Flyern an Straßenschildern, unser Gedenken fort. Neugierige kamen hinzu.

Herbert Splanemann wurde am 8.7.1912 in Berlin geboren. Er lernte Werkzeugmacher, war im Metallarbeiterverband und der KPD. Als Schwimmer war er im Arbeiterschwimmverein „Vorwärts“ organisiert. 1932 war er zeitweise in der Sowjetunion tätig, kehrte nach Deutschland zurück und arbeitete in der „Fa. Alfred Teves, Maschinen- und Armaturenfabrik GmbH“ in Berlin-Wittenau. Nach 1933 gehörte er einer illegalen Parteizelle des Unterbezirks Lichtenberg der KPD an. Während des Zweiten Weltkrieges wirkte er in der illegalen KPD-Betriebszelle bei den Teves-Werken und baute hier zusammen mit anderen Antifaschisten eine größere betriebliche Widerstandsgruppe auf. Herbert Splanemann hatte Kontakte zur Robert-Uhrig-Gruppe und später auch zur Anton-Saefkow-Gruppe. Herbert Splanemann wurde am 21. August 1944 im Betrieb verhaftet, am 14. Dezember 1944 wegen „Vorbereitung zum Hochverrat“ und „Feindbegünstigung im Kriege“ zum Tode verurteilt und am 29. Januar 1945 im Zuchthaus Brandenburg-Görden ermordet.

Ehrung für Herbert Splanemann (70 KB / 1 S.)

Rundbrief Mai / Juni / Juli / August 2012

15. Juni 2012

Bitte informiert euch. Interessante Berichte. Bedarf zur Unterstützung bei Vorbereitungen.

Berichte

1. Fahrt nach Buchenwald (Bericht von Erika Rathmann)

2. Einweihung des Fred-Löwenberg-Platzes

3. Ehrungen und Gedenken

4. Kampftag 1. Mai

5. „Tag der Befreiung“ am 8. Mai

6. „Tag des Sieges“ am 9. Mai

7. Tag der Erinnerung und Mahnung am 9.9.12, ORT: ?

8. Berichte zum Bündnis für Demokratie und Toleranz

9. Internes der VVN-BdA Lichtenberg

Vorhaben

1. abgesagt/verschoben: Buchvorstellung

2. abgesagt/verschoben: Kiez-Spaziergang

Weitere Vorhaben

3. Gedenken für Herbert Splanemann zum 100.

4. Helferberatung am 12.6.

5. Jour Fixe im Café Sybille am 18.6.2012, um 18:30 Uhr

6. Antifa-Treffen an der Schneekoppe am 25.8.2012

7. Die Vorhaben, die wir noch planen und vorbereiten

8. All unseren Kameradinnen und Kameraden, Freundinnen und Freunden, die bis zum August Geburtstag haben, die besten Glückwünsche für Gesundheit, Freude und Freunde!

9. Zur generellen Erinnerung

20120616_1_vvn-bda_lichtenberg_rb_2012_4_für_hmp.pdf (156 KB / 4 S.)

Gedenken an Paul Gesche anläßlich seines 105. Geburtstages

11. Juni 2012

12.06.2012

Gedenken an Paul Gesche anläßlich seines 105. Geburtstages

Dienstag, 12. Juni 2012, 11:00 Uhr

an der Ecke Paul-Gesche-Straße/ Robert-Uhrig-Straße

Paul Gesche lebte von 12.6.1907 bis 21.8.1944. Er wurde nur 37 Jahre alt. Wir wollen an seinen Widerstand in der Gruppe um Robert-Uhrig erinnern.

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Dienstag, 12. Juni 2012, 11:00 Uhr an der Ecke Paul-Gesche-Straße/ Robert-Uhrig-Straße Paul Gesche lebte von 12.6.1907 bis 21.8.1944. Er wurde nur 37 Jahre alt. Wir wollen an seinen Widerstand in der Gruppe um Robert-Uhrig erinnern.

Tag der Befreiung – Gedenken am Panzer im Museum Karlshorst

7. Mai 2012

08.05.2012

Tag der Befreiung – Gedenken am Panzer im Museum Karlshorst

Dienstag, 08. Mai 2012, 15 Uhr und 22 Uhr

Museum Karlshorst, Zwieseler Str. – am Panzer

Zum Tag der Befreiung vom Faschismus findet auf dem Gelände des Deutsch-Russischen Museums ein umfangreiches Programm statt. Wir wollen als Verein mit vielen Menschen aus der Umgebung an diesem Tag eine Ehrung der im Kampf gegen den Faschismus Gefallenen am Panzer im Museum machen und uns auch an den Angeboten des Hauses beteiligen. Sowie um 22 Uhe am Toast auf den Frieden teilnehmen.

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Dienstag, 08. Mai 2012, 15 Uhr und 22 Uhr Museum Karlshorst, Zwieseler Str. – am Panzer Zum Tag der Befreiung vom Faschismus findet auf dem Gelände des Deutsch-Russischen Museums ein umfangreiches Programm statt. Wir wollen als Verein mit vielen Menschen aus der Umgebung an diesem Tag eine Ehrung der im Kampf gegen den Faschismus Gefallenen am Panzer im Museum machen und uns auch an den Angeboten des Hauses beteiligen. Sowie um 22 Uhe am Toast auf den Frieden teilnehmen.

Ehrung für Nikolai Bersarin, dem ersten Stadtkommandaten von Berlin

7. Mai 2012

08.05.2012

Ehrung für Nikolai Bersarin, dem ersten Stadtkommandaten von Berlin

Dienstag, 08. Mai 2012, 11 Uhr

Alt-Friedrichsfelde Ecke Rosenfelder Straße

An der im Boden eingelassenen Gedenktafel für Nikolai Erastowitsch Bersarin, der in dem angrenzenden Haus die 1. Stadtkommandantur einrichtete, werden wir an Bersarin und den Tag der Befreiung erinnern. Bringt Blumen mit!

Auch die VVN-BdA Friedrichshain/Kreuzberg/Mitte ruft zu einem Gedenken auf: Traditionell gedenken wir an den ersten sowjetischen Stadtkommandanten N.E. Bersarin am 8. Mai, um 16.00 an der Gedenktafel Petersburger Str. 86

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Dienstag, 08. Mai 2012, 11 Uhr Alt-Friedrichsfelde Ecke Rosenfelder Straße An der im Boden eingelassenen Gedenktafel für Nikolai Erastowitsch Bersarin, der in dem angrenzenden Haus die 1. Stadtkommandantur einrichtete, werden wir an Bersarin und den Tag der Befreiung erinnern. Bringt Blumen mit! Auch die VVN-BdA Friedrichshain/Kreuzberg/Mitte ruft zu einem Gedenken auf: Traditionell gedenken wir an den ersten sowjetischen Stadtkommandanten N.E. Bersarin am 8. Mai, um 16.00 an der Gedenktafel Petersburger Str. 86

Ehrung für Alfred Kowalke anläßlich seines 105. Geburtstages

10. April 2012

11.04.2012

Alfred Kowalke (11.4.1907 – 6.3.1944)

Ehrung für Alfred Kowalke anläßlich seines 105. Geburtstages

Mittwoch, 11. April 2012, 11 Uhr

Straßenschild am Beginn der Alfred-Kowalke-Str. in Lichtenberg (nahe U-Bahnhof Friedrichsfelde)

Vor fünf Jahren haben wir am selben Ort eine Ehrung gemacht und gleichzeitig sehr viele Unterschriften für ein NPD-Verbot gesammelt. Nutzen wir diese Gelegenheit, um Gespräche mit Bürgerinnen und Bürgern zuführen uund die erneuerte nonpd-Kampagne der VVN-BdA zu unterstützen. Kommt und unterstützt diese ehrende Aktion!

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Mittwoch, 11. April 2012, 11 Uhr Straßenschild am Beginn der Alfred-Kowalke-Str. in Lichtenberg (nahe U-Bahnhof Friedrichsfelde) Vor fünf Jahren haben wir am selben Ort eine Ehrung gemacht und gleichzeitig sehr viele Unterschriften für ein NPD-Verbot gesammelt. Nutzen wir diese Gelegenheit, um Gespräche mit Bürgerinnen und Bürgern zuführen uund die erneuerte nonpd-Kampagne der VVN-BdA zu unterstützen. Kommt und unterstützt diese ehrende Aktion!

zum 105. Geburtstag von Georg Lehnig * 15.3.1907 – † 28.3.1945

14. März 2012

15.03.2012

Gedenken

zum 105. Geburtstag von Georg Lehnig * 15.3.1907 – † 28.3.1945

Donnerstag, 15. März 2012, 11 Uhr

Wönnichstr. 105

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Donnerstag, 15. März 2012, 11 Uhr Wönnichstr. 105

Bericht von Gedenken an Wilhelm Guddorf

11. März 2012

Anläßlich seines 110. Geburtstages trafen sich Nachbarn des Denkmals für die Rote Kapelle und Antifaschisten zum Gedenken.

Lebensbericht: Wilhelm Guddorf wurde in Melle bei Gent/Belgien als Sohn eines Universitätsprofessors geboren. Schon auf dem Gymnasium fiel seine Sprachbegabung auf, er beherrschte später fast alle westeuropäischen und slawischen sowie eine Reihe weiterer Sprachen. Nach dem Krieg Umzug nach Osnabrück, Abitur und Studium der Volkswirtschaft, Geschichte, Musik- und Kunstwissenschaft an den Universitäten Münster, Leyden und Paris. 1922 Eintritt in die KPD. 1924/25 Redakteur der „Freiheit“ und des „Rhein-Ruhr-Pressedienstes“ der KPD. 1925/26 mehrmonatige Haft. Ab 1926 leitet Guddorf die außenpolitische Redaktion der Roten Fahne und veröffentlicht Artikel, Essays sowie historische Betrachtungen unter dem Pseudonym Paul Braun. 1933 illegal für die KPD tätig, am 22. März 1934 verhaftet und am 17. Juli 1934 zu drei Jahren Zuchthaus verurteilt. Nach Strafverbüßung Einlieferung in das KZ Sachsenhausen. Im April 1939 freigelassen.

In einem Berliner Antiquariat beschäftigt, lernte er Eva-Maria Buch (31.1.1921 – 5. 8.1943) kennen. Beide waren dann eng befreundet und gemeinsam illegal aktiv. Tätigkeit als Übersetzer, wurde einer der Herausgeber der Widerstandszeitschrift „Die innere Front“, die in fünf Sprachen erschien. Er hatte Verbindung zu der Gruppe Schulze-Boysen („Rote Kapelle“) und wurde am 15. Oktober 1942 erneut verhaftet und furchtbar gefoltert. Am 3. Februar 1943 vom Reichskriegsgericht zum Tode verurteilt, wurde Wilhelm Guddorf am 13. Mai 1943 in Berlin-Plötzensee hingerichtet.

20120312_1_bericht_vom_gedenken_an_wilhelm_guddorf_2012.pdf (157 KB / 2 S.)

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