Heute erinnern wir an Anna Ebermann, die vor 80 Jahren durch die Nazis ermordet worden ist und nach der eine Straße in Lichtenberg benannt wurde. Sie war eine Widerstandskämpferin zur Zeit des Deutschen Faschismus.

17. März 2024
Heute erinnern wir an Anna Ebermann, die vor 80 Jahren durch die Nazis ermordet worden ist und nach der eine Straße in Lichtenberg benannt wurde. Sie war eine Widerstandskämpferin zur Zeit des Deutschen Faschismus.

11. März 2024
Am 6. März 2024 erinnerten Kamerad:innen der VVN-BdA Lichtenberg an Alfred Kowalke, der vor 80 Jahren durch die Faschisten ermordet worden ist und nach dem eine Straße in Lichtenberg benannt wurde. Er war kommunistischer Widerstandskämpfer während der Zeit des Deutschen Faschismus.

16. Februar 2024
Zum Jahrestag der Märzkämpfe 1919 in Berlin veranstalten wir einen Vortrag mit Daniel Kulla.
Sie beginnt um 19 Uhr in der Egon-Erwin-Kisch-Bibliothek (Frankfurter Allee 149).

Die Novemberrevolution 1918 hat es gerade so ins landläufige Geschichtsbild geschafft, zumindest unter Linken geht sie noch bis Januar 1919 weiter. Der Höhepunkt der revolutionären Bewegung im Februar und März 1919 ist hingegen unter den diversen historischen Siegererzählungen fast verschwunden, was auch die Rückschau auf die weiteren Massenstreiks, Sozialisierungen und Erhebungen bis 1923 sowie die Folgegeschichte prägt. (Nazis redeten nicht gern genauer darüber, wen sie da zusammengeschossen hatten und für wen; die SPD redete gar nicht gern darüber, auf wen sie die ersten Nazis so alles hat schießen lassen; die KPD redete nicht ganz so gern darüber, auf wen geschossen wurde, wenn es nicht ihre Leute waren oder sich zumindest als solche reklamieren ließen.)
So ist das wichtigste revolutionäre Vorbild in der deutschen Geschichte genau deshalb fast vergessen, weil es in so hohem Maß selbstorganisiert war und damit nicht in die übliche nationale wie antinationale Vorstellung vom Deutschen passt, sich weder für Vereinnahmung noch als Schreckbild anbietet. Gleichermaßen in Vergessenheit geraten sind die Konsequenzen: Sowohl der Aufstieg des Nationalsozialismus als auch sein konkretes Erscheinungsbild – mehr als bei jedem anderen Faschismus eine Verkleidung als Arbeitskräfterevolution – erscheinen ohne diese Vorgeschichte kaum begreiflich. Kulla schlägt vor, die revolutionären 100. Jahrestage dazu zu nutzen, diese Geschichte so sichtbar wie möglich zu machen.
Eine Veranstaltung der VVN-BdA Lichtenberg.
15. Januar 2024

Gedenken an die Opfer des Faschismus
14 Uhr, Ehrenmal für die Opfer des Faschismus und die „zum ehrenden Gedenken an die ermordeten antifaschistischen Widerstandskämpfer“ (Loeperplatz, 10365 Berlin)
Der 27. Januar ist der Internationale Gedenktag an die Opfer des Holocaust und seit 1996 in Deutschland Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus.
Wir wollen an diesem Tag mit einer Kundgebung am Loeperplatz der Opfer des deutschen Faschismus gedenken.
Bringt bitte Blumen mit.
13. Januar 2024
Heute erinnern wir an Kurt Bietzke, der vor 130 Jahren geboren wurde und nach dem eine Straße in Lichtenberg benannt wurde. Er war kommunistischer Widerstandskämpfer gegen den deutschen Faschismus.

10. Januar 2024
Heute erinnern wir an Luise Olga Charlotte Kraushaar, die vor 35 Jahren gestorben ist und deren Tochter noch heute Mitglied der Lichtenberger VVN/BdA ist. Sie war eine deutsche Funktionärin der Kommunistischen Partei Deutschlands (KPD), später der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands (SED) und Widerstandskämpferin gegen den Nationalsozialismus, unter anderem in der Résistance.

12. Dezember 2023
10. Dezember 2023
Montag, 18. Dezember 2023, 18.30 Uhr
Café Sibylle, Karl-Marx-Allee 72, 10243 Berlin
Antifa Jour fixe der Berliner VVN-BdA
Ihr Sohn Charles André Melis (1944 in der Illegalität in Frankreich geboren)
berichtet über seine Mutter
Von 1939 bis 1947 hat Reina Wessels in Frankreich gegen den Faschismus und seine Hinterlassenschaften gekämpft. 1939 kurz inhaftiert, war sie anschließend in Rieucros interniert. Nach ihrer Freilassung unterstützte sie den illegalen Kampf. 1943 wurde sie erneut verhaftet und zusammen mit ihrem Sohn in das KZ Noé verbracht.
Da die unmittelbare Deportation drohte, verhalf ihr die Résistance zur Flucht, allerdings um den Preis, dass der Sohn im Lager verbleibt – ein lebenslanges Trauma.
Ihre antifaschistischen Aktivitäten waren unspektakulär, aber notwendig und vielfältig. Sie vollzogen sich in einem weitgespannten Netz von Mitkämpfern und Sympathisantinnen. Das Beispiel Reina Wessels soll helfen, sich der Frauen zu erinnern, zumal diese in Publikationen über den antifaschistischen Kampf immer noch unterrepräsentiert sind.
Immer am 3. Montag des Monat
Immer im Café Sibylle
Immer um 18.30 Uhr
27. November 2023
Heute erinnern wir an Karl Vesper, der vor 90 Jahren durch die Nazis ermordet wurde und nach dem eine Straße in Lichtenberg benannt ist. Er war ein deutscher Kommunist und Widerstandskämpfer gegen den Deutschen Faschismus.

20. November 2023
Heute erinnern wir an Libertas Schulze-Boysen, die vor 110 Jahren geboren wurde und nach der eine Straße in Lichtenberg benannt ist. Sie gehörte zum Widerstand gegen den Deutschen Faschismus.
