Gedenken zum „Tag der Befreiung“ am 8. Mai 2014, 15.00 Uhr

24. April 2014

Tag der Befreiung 2

Tag der Befreiung

Am 8. Mai 1945 unterzeichnete das Oberkommando der deutschen Wehrmacht die bedingungslose Kapitulation. Das faschistische Deutschland hört auf zu existieren und der II. Weltkrieg fand sein Ende. Über 55 Millionen Menschen fielen dem Nationalsozialismus und dem 6 Jahre andauernden Krieg zum Opfer. In Erinnerung an die Beendigung des II. Weltkrieges und der Befreiung vom deutschen Faschismus wird der 8. Mai in vielen Ländern als Tag der Befreiung begangen.

Als langjährige Tradition gedenken wir am Panzer-Denkmal auf dem Gelände des Deutsch-Russischen Museums Berlin-Karlshorst der unzähligen Opfer des faschistischen Krieges.

Zu den Gästen spricht in diesem Jahr der stellvertretende Vorsitzende der VVN-BdA Lichtenberg e.V., Tobias P. Jachmann.

Über mitgebrachte Blumen zum Niederlegen am Denkmal freuen wir uns.

befreiung (1)

Gedenken an den 1. Stadtkommandanten Berlins nach dem Zweiten Weltkrieg, Nikolai E. Bersarin, am 8. Mai 2014, 11.00 Uhr

24. April 2014

bersarin

Tag der Befreiung

Am 8. Mai 1945 unterzeichnete das Oberkommando der deutschen Wehrmacht die bedingungslose Kapitulation. Das faschistische Deutschland hört auf zu existieren und der II. Weltkrieg fand sein Ende. Über 55 Millionen Menschen fielen dem Nationalsozialismus und dem 6 Jahre andauernden Krieg zum Opfer. In Erinnerung an die Beendigung des II. Weltkrieges und der Befreiung vom deutschen Faschismus wird der 8. Mai in vielen Ländern als Tag der Befreiung begangen.

Am Vormittag gedenken wir dem 1. Stadtkommandanten Berlins nach dem Zweiten Weltkrieg, Nikolai E. Bersarin, an der Gedenktafel an der ehemaligen Stadtkommandantur in Alt-Friedrichsfelde 1.

Bersarins Stoßarmee erreichte am 21. April als erster sowjetischer Verband den östlichen Berliner Stadtrand bei Marzahn. Am 24. April wurde er von Marschall Shukow zum Stadtkommandanten und Chef der Sowjetischen Garnison in Berlin ernannt. Die erste sowjetische Stadtkommandantur von Berlin hatte ihren Sitz in Berlin-Friedrichsfelde, Alt-Friedrichsfelde 1, während das Hauptquartier der sowjetischen Garnison in Berlin-Karlshorst lag. Bersarins „Befehl Nummer 1“ verlagerte die gesamte verwaltungsmäßige und politische Macht auf die Sowjetische Stadtkommandantur, die alten deutschen Verwaltungen in allen Berliner Bezirken waren damit abgeschafft.

Als Stadtkommandant setzte er sich für die Wiederherstellung der Ordnung ein, indem er beispielsweise eine Stadtpolizei ins Leben rief, die Gas-, Wasser- und Elektroenergieversorgung in Gang bringen ließ und Aufträge für die Versorgung der Bevölkerung vergab. Bald berief er den ersten Berliner Nachkriegsmagistrat und bemühte sich um eine Wiederbelebung des kulturellen Lebens in der Stadt. Am 16. Juni 1945 starb Bersarin bei einem Motorradunfall in einem LKW-Konvoi in Berlin-Friedrichsfelde, Schloßstraße/Ecke Wilhelmstraße (heute Am Tierpark/Ecke Alfred-Kowalke-Straße). Bestattet ist er auf dem Nowodewitschi-Friedhof in Moskau.

Einladung 8. Mai 2014

Fotos vom Gedenken an der „Lichtenberger Blutmauer“ am 13. März 2013

18. März 2014

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Gedenken an die Opfer der Märzkämpfe 1919 an der „Lichtenberger Blutmauer“

4. März 2014

Vor 95 Jahren tobten erbitterte Kämpfe zwischen aufständischen Arbeitern und brutal vorgehenden Freikorps in den Straßen Lichtenbergs. Begeben Sie sich mit uns auf die Spuren der blutigen Ereignisse, die Geschichte schrieben.
Im aufgeheizten politischen Klima nach Ende des Ersten Weltkrieges kämpften linke Gruppen für eine sozialistische Republik. Nach dem Tod der Spartakisten Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht, die auf dem Zentralfriedhof Friedrichsfelde beigesetzt sind, eskalierte die Situation. Der Generalstreik in Berlin weitete sich zu einem Aufstand aus, der im Bezirk Lichtenberg sein blutiges Ende fand. Ein gestreutes Gerücht vom Mord an 60 Polizisten beim Sturm auf das Lichtenberger Polizeipräsidium lieferte Reichswehrminister Gustav Noske den Vorwand für den Standrechtsbefehl.
Vom 12. auf den 13. März 1919 wurden elf Aufständische von einem provisorischen Standgericht in einem Arbeiterlokal zur Mauer des alten Gemeindefriedhofs an der Möllendorffstraße geführt und standrechtlich erschossen. Die Tafeln der Gedenkstätte „Blutmauer“ tragen die Namen der Ermordeten und erinnern an die Berliner Märzkämpfe, denen amtlichen Unterlagen zufolge mehr als 1.200 Menschen zum Opfer fielen.

     

Gedenken zum 70. Jahrestag der Ermordung von Alfred Kowalke am 6. März 2014

20. Februar 2014

Alfred Kowalke wurde am 11. April 1907 in Berlin geboren. Nach einer Tischler-Lehre arbeitete er zunächst in Berlin und Hamburg. 1921 schloss sich Alfred Kowalke dem KJVD und 1925 der KPD an. Ab 1931 gehörte er dem illegalen AM-Apparat der KPD an und organisierte in den nachfolgenden Jahren den Widerstand in Berlin, Danzig und Prag. 1937 wechselte Kowalke nach Amsterdam und arbeitete zeitweilig als Instrukteur des ZK der KPD illegal in Bremen, Dortmund und im Aachener Raum.
Nach dem Überfall auf die Sowjetunion 1941 arbeitete Alfred Kowalke in der Illegalität in Westdeutschland und dann in Berlin. Er gehörte zum Kern
der Widerstandorganisation um Wilhelm Knöchel.
Mehrfach stellte Alfred Kowalke den Kontakt zur Widerstandsgruppe um Robert Uhrig her. Während seiner Aufenthalte in Berlin wohnte er zeitweise bei Johannes Zoschke oder dem Ehepaar Garske.
Im Februar 1943 wurde Alfred Kowalke verhaftet. Am 5. November 1943 verurteilte ihn der Volksgerichtshof zum Tode. Das Urteil wurde am 6. März 1944 im Zuchthaus Brandenburg-Görden vollstreckt.

Flyer Alfred Kowalke

Gedenken aus Anlass des 70. Jahrestages der Ermordung von Alfred Kowalke am 6. März 2014

16. Januar 2014

Am 6. März 2014 jährt sich zum 70. Mal die Ermordung des antifaschistischen Widerstandskämpfers Alfred Kowalke im Zuchthaus Brandenburg-Görden.

Das Gedenken findet um 18.00 Uhr an der Grünfläche in der Alfred-Kowalke-Straße zwischen der Evangelischen Grundschule und dem Einkaufszentrum statt.

Erreichbarkeit mit öffentlichen Verkehrsmitteln:

U-Bahnlinie 5 sowie Buslinien 194, 296 und 396 bis U-Bahnhof Friedrichsfelde

Tag des Gedenkens an die Opfer des Faschismus / Internationaler Holocaust-Gedenktag am 27. Januar 2014

16. Januar 2014

Am Mittwoch, dem 27. Januar 2016, um 15.00 Uhr, findet am Denkmal auf dem Loeperplatz sowie in der Evangelischen Kirche das Gedenken aus Anlass der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz vor 69 Jahren statt. Der inhaltliche Schwerpunkt des Gedenkens widmet sich in diesem Jahr dem Spannungsverhältnis Kirche im Nationalsozialismus sowie dem antifaschistischen Wirken in Berlin-Lichtenberg tätiger geistlicher Würdenträger wie Pfarrer Heinrich Grüber und Dompropst Bernhard Lichtenberg. Auch in diesem Jahr führen wir diese Gedenkveranstaltung gemeinsam mit der Evangelischen Kirchengemeinde Lichtenberg durch. Gemeinsam mit Schülern der Rathausschule und Isabel Neuenfeldt am Akkordeon.   Programm 27.01.2014Programm S2

Gedenken aus Anlass des 120. Geburtstages von Kurt Bietzke am 13. Januar 2014

7. Januar 2014

Treffpunkt: 16.00 Uhr

Bietzkestraße Ecke Archenholdstraße

Erreichbarkeit mit öffentlichen Verkehrsmitteln:

– mit der U-Bahnlinie 5 sowie mit den Buslinien 194, 296 oder 396 bis U-Bahnhof Friedrichsfelde und dann Fußweg durch die Zachertstraße und Archenholdstraße

– mit der Buslinie 296 bis Lincolnstraße / Einbecker Straße und dann Fußweg durch die Archenholdstraße

Gedenken aus Anlass des 120. Geburtstages von Kurt Bietzke am 13. Januar 2014

5. Januar 2014

Am 13. Januar 2014 jährt sich zum 120. Mal der Geburtstag des antifaschistischen Widerstandskämpfers Kurt Bietzke. Nach einer kurzen Mitgliedschaft in der SPD war Bietzke 1919 Mitbegründer der KPD in Berlin-Lichtenberg, Funktionär des Sicherheitsdienstes der KPD und stellvertretender Leiter des Proletarischen Selbstschutzes Berlin-Ost.
Ab 1933 beteiligte sich Kurt Bietzke an zahlreichen Aktionen des Widerstandes gegen die Faschisten und wurde mehrfach verhaftet. Ab Ende der 1930er Jahre gehörte Bietzke zur Widerstandsgruppe um Robert Uhrig.
Am 8. Juli 1942 wurde Bietzke auf seiner Arbeitsstelle verhaftet und kam zunächst in das sogenannte „Arbeitserziehungslager“ der Gestapo in Berlin-Wuhlheide.
Kurt Bietze wurde als einer der Ersten während der „Plötzenseer Blutnächte“ in der Nacht vom 7. zum 8. September 1943 ermordet.Flyer S2

Gedenken aus Anlass des 120. Geburtstages von Walter Riedel am 1. Dezember 2013

18. November 2013

Walter Riedel06112013_0000Flyer 120. Geburtstag von Walter Riedel 01.12.13

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