Gedenken aus Anlass des 70. Jahrestages der Ermordung von Johannes Zoschke am 26. Oktober 2014

19. Oktober 2014

Das Gedenken findet am Sonntag, dem 26. Oktober 2014, um 16.00 Uhr statt.


Wir treffen uns an 2 Orten:


1. am Straßenschild Johannes-Zoschke-Straße Ecke Römerweg in Karlshorst


2. vor dem Hans-Zoschke-Stadion in der Normannenstraße


Erreichbarkeit mit öffentlichen Verkehrsmitteln:


Zur Johannes-Zoschke-Straße:


Buslinie 296 bis Neuwieder Straße, Straßenbahnlinien M17 und 27 bis Treskowallee / Hochschule für Technik und Wirtschaft


Zum Hans-Zoschke-Stadion:


U-Bahnlinie 5 bis U-Bf. Magdalenenstraße; Straßenbahnlinie M13 bis Rathaus Lichtenberg; Buslinie 240 bis Schottstraße


Flyer S1Flyer S2

Erinnerung an Franz Mett aus Anlass seines 110. Geburtstages am 25. Oktober 2014

19. Oktober 2014

Die Gedenkveranstaltung findet am Sonnabend, dem 25. Oktober 2014, um 16.00 Uhr, am Straßenschild Franz-Mett-Straße Ecke Am Tierpark (neben dem Tierpark-Hotel) statt. Erreichbarkeit mit öffentlichen Verkehrsmitteln: U-Bahnlinie 5 sowie Buslinie 296 bis U-Bahnhof Tierpark Straßenbahnlinien M17 und 27 bis Haltestelle Criegernweg Flyer S1 Flyer S2

Gedenken aus Anlass des 70. Jahrestages der Ermordung von Otto Schmirgal am 24. Oktober 2014

13. Oktober 2014

Otto Schmirgal WZFlyer S1Flyer S2 Das Gedenken findet am Freitag, dem 24. Oktober 2014, um 16.00 Uhr, am Straßenschild Otto-Schmirgal-Straße Ecke Am Tierpark statt. Erreichbarkeit mit öffentlichen Verkehrsmitteln: U-Bahnlinie 5, Straßenbahnlinien M17, 27 und 37 sowie Buslinie 296 bis U-Bahnhof Tierpark

Fahrt durch die Geschichte Lichtenbergs am Sonnabend, dem 20. September 2014

2. September 2014

Am Sonnabend, dem 20. September 2014, haben wir im Rahmen der Aktionswochen „Für ein offenes und vielfältiges Berlin“ eine Busfahrt durch die Geschichte Lichtenbergs organisiert.

Nach einer kurzen Einführung durch den Leiter des Museums Lichtenberg, Herrn Dr. Thomas Thiele, werden verschiedene historische Oerte in Lichtenberg angefahren.

Im Mittelpunkt steht die Zeit des Nationalsozialismus sowie jüdisches Leben im Bezirk.

Stationen werden unter anderem sein:

* Jüdische Architektur in Friedrichsfelde

* das Deutsch-Russische Museum Berlin-Karlshorst

* der Gedenkstein für den Rummelsburger Arbeiterwiderstand.

Im Anschluss besteht die Möglichkeit für Diskussionen, Gespräche und Fragen im Museum Lichtenberg.

Start: 11 Uhr am Rathaus Lichtenberg

Ziel: ca. 13.30 Uhr am Museum Lichtenberg

Um Anmeldung für diese Fahrt wird gebeten unter Telefonnummer (030) 325 98 455 oder E-Mail: post@koordinierungsstelle-lichtenberg.de.

Geschichtsfahrt Lichtenberg 20.09.2014

Gedenken aus Anlass des 70. Jahrestages der Ermordung von Anton Saefkow, Franz Jacob und Bernhard Bästlein am 18. September 2014

2. September 2014

Am Donnerstag, dem 18. September 2014, jährt sich zum 70. Mal die Ermordung der antifaschistischen Widerstandskämpfer Anton Saefkow, Franz Jacob und Bernhard Bästlein.

Anton Saefkow     Anton Saefkow

Franz Jacob

Franz Jacob

Bernhard Bästlein

Bernhard Bästlein

Wir gedenken dieser herausragenden Persönlichkeiten am Denkmal „Kämpfer“ auf dem Anton-Saefkow-Platz.

Beginn: 18 Uhr

Flyer S1

Flyer S2

Einladung zur Diskussionsveranstaltung „Zum Umgang mit Bedrohungen durch rechtsextreme Gewalt“ am 15. September 2014

2. September 2014

Diskussionsveranstaltung 15.09.2014

Wider das Vergessen – Gemeinsam Stolpersteine putzen am Sonnabend, dem 6. September 2014

1. September 2014

WIDER DAS VERGESSEN –
GEMEINSAM STOLPERSTEINE PUTZEN!

Erinnern.

Immer wieder.

Kein Vergessen

darf es geben.

Erneut möchten wir mit Ihnen gemeinsam 57 Karlshorster Nachbarn gedenken. An das Leben der Menschen, die die Nationalsozialisten diskriminierten, verhöhnten, ausgrenzten, jeglicher Rechte beraubten, ausbeuteten, zusammenschlugen, abholten, in den Tod trieben, in den Gaskammern der Konzentrationslager erstickten, sie auslöschen wollten. Erinnern. Kein Vergessen. So leben sie. In unserer Erinnerung.

Stolperstein-Putzaktion 06.09.2014

Gedenken aus Anlass des 71. Todestages von Rudolf Mandrella am 3. September 2014

1. September 2014

Rudolf Mandrella wurde am 6. März 1902 in Auschwitz (Oświęcim, Polen, damals Österreich-Ungarn) geboren.

Mandrella konnte auf Grund seiner sehr guten schulischen Leistungen das Gymnasium absolvieren, das er 1920 mit dem Abitur beendete. Nach dem Abitur wurde er zunächst Zollbeamter und brachte es bis zum Zollsekretär.

Vom Elternhaus im katholischen Glauben erzogen, trat Mandrella dem katholischen Jugendbund Quickborn bei.

Nach dem Studium der Jurispudenz wurde Rudolf Mandrella 1936 zum Amtsgerichtsrat beim Amtsgericht in Berlin-Köpenick berufen und wohnte in der Königswinterstraße 24 in Berlin-Karlshorst. Hier gehörte er zur Gemeinde der Marienkirche.

Durch seinen Glauben geriet Mandrella zunehmend in Widerspruch mit der Naziideologie, besonders durch das Verbot und die Zwangsauflösung des Jugendbundes Quickborn im Jahr 1939.

Der drohenden Einberufung zur Wehrmacht entging Mandrella 1941 mit einer freiwilligen Meldung zur Kriegsmarine. In Stettin stationiert, nahm er Verbindung zu einem Kreis von Geistlichen auf, die dem NS-Regime ablehnend gegenüberstanden. Mit Hilfe eingeschleuster Spitzel zerschlug die Gestapo 1942 den Kreis der Regimekritiker.

Ein erster Prozess im gleichen Jahr vor dem Reichskriegsgericht scheiterte, da sich der Vorsitzende des Gerichts, Generalstabsrichter Werner Lüberz, nicht zu einem Todesurteil gegen die Angeklagten zwingen lassen wollte und sich das Leben nahm.

In einem neuen Prozess vor dem Reichskriegsgericht in Dessau wurde Rudolf Mandrella dann am 12. Mai 1943 wegen Wehrkraftzersetzung zum Tode verurteilt und am 3. September 1943 im Zuchthaus Brandenburg-Görden hingerichtet.

Rudolf Mandrella war verheiratet und hatte drei Kinder.

Gedenken Rudolf Mandrella 03.09.2014

Gedenken aus Anlass des 110. Geburtstages von Hans Krüger am 5. Juni 2014, 18 Uhr, am Gedenkstein für den Rummelsburger Arbeiterwiderstand

29. Mai 2014

Hans Krüger wurde am 5. Juni 1904 in Berlin geboren.

Er wohnte im Lichtenberger Ortsteil Rummelsburg in der Türrschmidtstraße 38.

Der parteilose Schlosser arbeitete bei den Deutschen Telefon-Werken in Neukölln.

Als er unter Verwandten und Freunden Äußerungen gegen das NS-Regime wagte, wurde er denunziert und am 8. Mai 1944 vom Kammergericht Berlin wegen „Wehrkraftzersetzung“ zu sieben Jahren Zuchthaus verurteilt.

Der „Volksgerichtshof“ hob das Urteil auf und wandelte es in ein Todesurteil um.

Das Urteil wurde am 27. November 1944 im Zuchthaus Brandenburg-Görden vollstreckt.

     

Gedenken aus Anlass des 115. Geburtstages von Felix Tucholla am Sonnabend, dem 17. Mai 2014, 15 Uhr

15. Mai 2014

Am 17. Mai 1899 wurde der antifaschistische Widerstandskämpfer in Friedrichsfelde geboren. Tucholla arbeitete als Schlosser. Er wurde 1928 Mitglied der KPD und war ehrenamtlicher Funktionär der Kampfgemeinschaft für die Rote Sportgemeinschaft, Politischer Leiter der KPD-Zelle in der Lichtenberger Lessingstraße und zuletzt Org.-Leiter des Unterbezirks Ost der KPD. Nach 1933 arbeitete er illegal weiter, verbreitete Flugblätter und bildete einen Schulungszirkel.
Gemeinsam mit seiner Ehefrau Käthe Tucholla unterstützte er ab 1939 antifaschistische Aktionen der Widerstandsgruppe um Robert Uhrig.
Sie halfen dem aus der Sowjetunion im Mai 1942 über Ostpreußen abgesprungenen Fallschirmspringer Erwin Panndorf, nachdem er im Juni 1942 in Berlin eingetroffen war und besorgten ihm eine Unterkunft. Käthe Tucholla reiste mehrmals nach Meerane, um alte Kontakte für Panndorf herzustellen.
Nachdem die Gestapo Käthe Tucholla bei einem dieser Treffen verhaftete, wurde einige Tage später, am 8. Juli 1942 auch Felix Tucholla in Berlin festgenommen. Beide verurteilte der Volksgerichtshof am 17. August 1943 zum Tode.
Felix Tucholla wurde während der „Plötzenseer Blutnächte“ (07./08.09.1943), seine Frau Käthe am 28. September 1943 in Berlin-Plötzensee ermordet.Die VVN-BdA Lichtenberg e.V. erinnert anlässlich des 115. Geburtstages am Sonnabend, dem 17. Mai 2014, 15.00 Uhr, vor dem ehemaligen Wohnhaus der Tuchollas an der neuen Gedenkstele an das Leben und Wirken Felix Tuchollas (Kaskelstraße 41 im Victoriakiez).
  

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